AGENDA

3 Sep. 2021

Vernissage
SEEMINGLY INCURABLE SENSATION OF TEMPORAL AMBIGUITY

17:00-21:00
10 Juli 2021

Our Own Psalmody
Klang-Poesie
Veranstaltet von Sandar Tun Tun

19:00-23:00
5 Juni 2021
16:00-21:00

CASTING SHADES AT NEW MOON, 5.6. – 10.7.2021

Philip Ortelli Sandar Tun Tun

Vernissage
Sa, 5. Juni, 16–21:00

KRONE Karaoké
Fr, 11. Juni, 20–22:00

Performative Reading
Fr, 25. Juni, 19:00

Screening Surprise
Su, 4. Juli, 19:00

Finissage
Sa, 10. Juli, 16–21:00
Our Own Psalmody
Klang- und gesprochener Poesie
Eine Einladung von Sandar Tun Tun

Öffnungszeiten
Do-Fr, 16-19 / Sa, 12-16 / So, 16-19

Agenda


CASTING SHADES AT NEW MOON entstand aus den vielfältigen Allegorien rund um den Mond als stillen und diskreten Beobachter, sowie dem sozialen und geologischen Phänomenen seiner Zyklen. Mit neuen Arbeiten des Künstlers Philip Ortelli und der Künstlerin Sandar Tun Tun, die über mehrere Monate hinweg gemeinsam recherchiert und sich gegenseitig in ihren Überlegungen bestärkt haben, navigiert die Ausstellung zwischen der sensorischen Untersuchung von Körpern im Raum und der phänomenologischen Erfahrung von Klängen, Formen und Farben. Von einer Bild- und Klanginstallation bis hin zu Wachsskulpturen oszillieren die Arbeiten zwischen Fabulierung, Poesie und phantasmagorischen Welten.

Zu Beginn eines jeden Mondzyklus steht der Neumond in einer Linie mit der Sonne und wirft seinen eigenen Schatten auf die Erde, der ihn dunkel und unsichtbar erscheinen lässt. Dieses Gefühl des Erscheinens und zugleich des Verschwindens steht im Mittelpunkt der Ausstellung, in der unterschiedliche Elemente ineinandergreifen, um die Idee des Schattens zu materialisieren. Ausgehend vom Bild des Mondes als stiller Beobachter in ständiger Umlaufbahn um die Erde und stets nur eine seiner Seiten offenbarend, laden Philip Ortelli und Sandar Tun Tun das Publikum ein, darüber hinaus zu schauen und verborgene Facetten zu enthüllen. In eine andere Zeit und einen anderen Raum eintretend, verunsichert CASTING SHADES AT NEW MOON Wahrnehmungen und Sinne und verhilft der Fantasie zu neuen Formen.

Durch visuelle und klangliche Effekte schaffen die beiden Kunstschaffenden eine von Transparenz, Fluidität und Schatten durchdrungene Umgebung, die auf das Publikum zugleich eine immersive und ebenso verwirrende Wirkung hat.

Ausstellungstext (PDF)

Die Ausstellung wird unterstützt von
Kultur Stadt Bern
Fonds cantonal d'art contemporain, DCS, Genève
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Burgergemeinde Bern
Oertli Stiftung

Geschlossen für den Sommer